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Unsere Mitarbeiter
sind nach speziellen Packerschulungen mit der
gebotenen Vorsicht in der Lage, wertvolles
Porzellan, feine Sektkelche, Glaslüster,
Pozellanpuppen und ähnliche, leicht zu beschädigende
Gegenstände fachgerecht einzupacken. Aber das
Ein- und Auspacken des gesamten Hausrates ist mit
festangestellten Mitarbeitern eine teuer
Angelegenheit
Sie können
entscheiden, ob Sie ggf. nur Glas, Porzellan,
Bilder und besonders bruchgefährdete Gegenstände
von unseren Mitarbeitern ein- und auspacken
lassen oder ob Sie das gesamte Ein- und Auspacken
selber übernehmen.
Nach den Haftungs- und Transportversicherungsbedingungen gilt - vereinfacht gesagt: "Wer
packt, der haftet !" Das gilt
selbstverständlich nicht, wenn einem Mitarbeiter
der Möbelspedition durch einen unglücklichen
Zufall ein Karton aus der Hand fallen sollte.
Dann greift die Haftung voll. Wenn aber - und
dieses Risiko in nicht so selten - nach dem
Auspacken die Ecke des Weinglases fehlt oder ein
teures Glas einen Sprung hat, wird die
Versicherung des Möbelspediteurs immer auf die
allgemeinen Haftungsgrundsätze des HGB verweisen.
Im Folgenden haben
wir Ihnen einige Grundsätze und allgemeine
Hinweise für das Verpacken von Glas, Porzellan,
Bildern und empfindlichen Oberflächen
zusammengestellt. Bei Rückfragen können Sie
sich gerne direkt an uns
wenden.
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Allgemeines:
Legen Sie eine weiche Decke auf den Tisch, auf
dem Sie Glas, Porzellan oder Geschirr verpacken.
Verwenden Sie nur weißes Pack- oder
Spezialpapier, da Druckerschwärze später nur
sehr schwer zu entfernen ist. Nach Möglichkeit
nur kleinere Kartons ("Bücher- und
Aktenkartons")
verwenden. Nur so läßt sich ein gefüllter
Geschirrkarton gut bewegen und reißt nicht wegen
Überlastung aus.
Die
Anordnung im Karton: Schwere
Geschirrteile immer stehend unten im Karton und möglichst
in gleicher Höhe einordnen. Zwischenräume
ausstopfen und ggf. Zwischendeckel verwenden. In
der mittleren Lage in Noppenpapier eingewickelte
Tassen und Gläser stapeln und nach einem
weiteren Zwischendeckel in der oberen Lage die
wertvolleren und leicht zerbrechlichen Gegenstände
unterbringen (z.B. Sektgläser). Zum Kartondeckel
hin müssen mind. 2 cm freibleiben, die mit einem
Zwischendeckel oder Seidenpapier ausgefüllt
werden.
Teller:
Noppenpapier kreuzweise über Eck zwischen
einzelne Teller legen und dann je 4-5 Teller zu
einem Paket zusammenpacken.
Schüsseln,
Henkelkannen oder -tassen: Am Rand bzw.
am Henkel mit einer zusätzlichen Schicht
Seidenpapier gegen Bruch schützen.
Bücher,
Ordner, Schallplatten: Nur spezielle Bücherkartons verwenden, die trotz des relativ hohen
Gewichts ausreichend stabil und "tragbar"
bleiben. Vorsicht: Umzugskartons sind mit wasserlöslichem
Leim verarbeitet ... schon nach einem halben Jahr
im Keller verlieren sie die Hälfte Ihrer Tragfähigkeit.
Bücher und Schallplatten immer stehend und mit
dem Rücken zueinander in den Karton packen.
Wertvolle Bücher einzeln (oder in kleine größenmäßig
passenden Einheiten Einschlagpapier wickeln, um
ein Ineinanderschieben während des Transportes
zu vermeiden). Freiräume im Karton mit leichten,
weichen Gegenständen ausfüllen (Kissen, Decken).
Matrazen,
Bettzeug, Sofa, Sessel: Für diese
Gegenstände gibt es spezielle Folienverpackungen, die während des Transportes oder bei
einer Einlagerung vor Verschmutzung und Beschädigung
schützen.
Auf Bügeln hängende Bekleidung:
Wir bieten auf Wunsch stabile, geschlossene
Holzkleiderbehälter an, in die am Umzugstag Ihre
Kleidung aus dem Schrank heraus umgehängt werden
kann. Wenn Ihr Schrank dann in der neuen
Wohnung wieder aufgebaut ist, hängen wir die Kleidung einfach
zurück und Sie sparen sich stundenlanges Bügeln
und ähnliche Mehrarbeit. Wenn Sie sich
einen neuen Kleiderschrank besorgen, der erst
nach dem Umzug geliefert werden kann, leihen wir
Ihnen auch stabile Faltkleiderkisten mit einer Metall-Kleiderstange für je
50 cm hängende Kleidung.
Empfindliche
Gegenstände: Besonders transportgefährdete
und wertvolle Gegenstände (antike Kleinmöbel, Möbel
mit sehr empfindlicher Oberfläche wie z.B. einer
Hochglanzlackierung, Lampen, Lüster, Standuhren,
Fernseher etc.) sollten - falls die
Originalverpackung nicht mehr vorhanden ist -
sorgfältig in Luftpolsterfolie oder
Papierpackdecken eingewickelt und verklebt
werden.
Bilder etc.:
Bilder, Spiegel, Glas- und Mamorplatten werden
vorsichtig und ausreichend dick in
Luftpolsterfolie oder Papierpackdecken
eingeschlagen. Dann werden die Ecken mit in der
Größe variablen Bilderkartons geschützt. Diese
Gegenstände dürfen nur senkrecht stehend und
fest an der Außenwand des LKW fixiert
transportiert werden.
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