Hase in Sicherheit

M. Klauenberg KG
INTERNATIONALE MÖBELSPEDITION

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Checkliste Privatumzug

Transportversicherung

Verhalten im Schadensfall

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Absicherung im Schadensfall: Haftung oder Transportversicherung

 

Die Haftung des Möbelspediteurs

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  • Glücklicherweise können wir als Fachbetrieb mit fest angestellten Mitarbeitern auf eine sehr geringe Schadensquote zurückblicken. Was aber passiert, wenn tatsächlich etwas zu Bruch gegangen ist ...

  • Jeder Möbelspediteur haftet gem. § 425 i.V.m. § 451e HGB für alle Schäden, die am Umzugsgut zwischen Übernahme und Ablieferung entstanden sind bis zu einem Zeitwert von 620,00 EUR je cbm Laderaum, der für den Transport benötigt wird (bei einem vollbeladenen 7,5t-Möbelwagen z.B. 35 cbm Laderaum = 21.700 EUR).

  • Sie haben die Möglichkeit, diese gesetzliche Mindesthaftung in der Gesamtsumme gegen einen geringen Frachtzuschlag für den Differenzbetrag aufzustocken.

Das Haftungsrisiko: Das "unabwendbare Ereignis"

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  • Unabwendbares Ereignis: "Der Möbelspediteur ist von der Haftung befreit, soweit der Verlust oder die Beschädigung ... auf Umständen beruht, die der Möbelspediteur auch bei größter Sorgfalt nicht vermeiden und deren Folgen er nicht abwenden konnte" (§426 HGB).
    Für den Fall, daß unser Möbelwagen während des Umzuges z.B. von einem unter- oder nicht ausreichend versicherten osteuropäischen LKW gerammt oder vom Blitz getroffen oder in einen Unfall mit Fahrerflucht verwickelt würde, können wir keinerlei Haftung übernehmen. Um dieses Risiko ebenfalls abzudecken, empfehlen wir den Abschluß einer separaten Transportversicherung.

Die Transportversicherung

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  • Die Transportversicherung schließt auch das "unabwendbare Ereignis" mit ein
  • Die Prämie richtet sich nach dem von Ihnen angegebenen Versicherungswert und kann wahlweise zum Zeit- oder Neuwert abgeschlossen werden (Vorsicht: Die Unterscheidungen sind minimal und sollten genau geprüft werden: Zeitwert / Neuwert)
  • Kunstgegenstände wie Gemälde, Skulpturen, echte Teppiche, antikes Porzellan, Sammlungen und sonstige hochwertige Gegenstände sind bis zu 25 % der Gesamtversicherungssumme mitversichert
  • Leicht zerbrechliche Gegenstände wie Glas, Kristall, Porzellan, Keramik, Steinplatten, Spiegel, Lampen und Röhren sind bis zu 10 % der Gesamtversicherungssumme mitversichert
  • Vor Transportbeginn können Sie gegen eine Prämienzulage höhere Wertanteile für Kunst- und leicht zerbrechliche Gegenstände festlegen (ansonsten besteht Unterversicherung !!!)
  • Wenn nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, sind Tiere, Pflanzen, Schmucksachen, Edelsteine, Perlen, Geld, ungemünzte Edelmetalle, Wertpapiere, Urkunden, Lebens- und Genußmittel sowie elektronische Datenverarbeitungsanlagen nicht versichert
  • Nicht versichert sind insbesondere Schäden, die durch besondere Eigenschaften Ihres Umzugsgutes (z.B. Leimlösungen, Rissig- und Blindwerden der Politur, Emaille-Absplitterungen, Rost, Oxydation, Fadenbruch bei Röhren und Beleuch-tungskörpern, Nichtfunktionieren von Uhren, Radio-, Fernseh- und sonstigen Apparaturen, Geräten, Instrumenten ...) verursacht wurden, es sei denn, daß diese Schäden als unmittelbare Folge einer versicherten Gefahr durch Sie nachgewiesen werden.
  • Versicherungsschutz besteht nur, wenn der Umzug von einem Möbelspediteur durchgeführt wird und für den Inhalt von Behältnissen aller Art nur dann, wenn die Verpackung durch unsere Mitarbeiter erfolgt.

Bei weitergehendem Interesse: Versicherungsbedingungen Zeitwert / Neuwert
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Haftungs- und Transportversicherungsausschlüsse

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Der Möbelspediteur ist von seiner Haftung befreit, soweit der Verlust oder die Beschädigung auf eine der folgenden Gefahren zurückzuführen ist:
  1. Beförderung von Edelmetallen, Juwelen, Edelsteinen, Geld, Briefmarken, Münzen, Wertpapieren oder Urkunden
  2. Ungenügende Verpackung oder Kennzeichnung durch den Absender (wichtig: Beschriften Sie von Ihnen gepackte Kartons bei Inhalten wie Glas, Porzellan oder Elektronik) - Unbedingt beachten: Unsere Hinweise zum Ein- und Verpacken !!!
  3. Behandeln, Verladen oder Entladen des Umzugsgutes durch den Absender
  4. Beförderung von nicht vom Möbelspediteur verpackten Gütern in Behältern (wenn unsere Mitarbeiter Glas, Porzellan und bruchgerfährdete Gegenstände nicht ein- und ausgepackt haben)
  5. Verladen oder Entladen von Umzugsgut, dessen Größe oder Gewicht den Raumverhältnissen an der Ladestelle oder Entladestelle nicht entspricht, sofern der Möbelspediteur den Absender auf die Gefahr einer Beschädigung vorher hingewiesen und der Absender auf die Durchführung der Leistung bestanden hat
  6. Beförderung lebender Tiere oder von Pflanzen
  7. Natürliche oder mangelhafte Beschaffenheit des Umzugsgutes, der zufolge es besonders leicht Schäden, insbesondere durch Bruch, Funktionsstörungen, Rost, inneren Verderb oder Auslaufen, erleidet.

Ist ein Schaden eingetreten, der nach den Umständen des Falles aus einer der unter 1.-7. bezeichneten Gefahren entstehen konnte, so wird vermutet, daß der Schaden aus dieser Gefahr entstanden ist.

Wichtig: Verhalten im Schadensfalle - nach dem HGB

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Sie vermeiden das Erlöschen Ihrer Schadensersatzansprüche bei Beachtung folgender Hinweise:
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  • Der Absender ist verpflichtet, das Gut sofort bei Ablieferung auf äußerlich erkennbare Beschädigungen oder Verluste zu untersuchen. Diese sind auf dem Leistungsnachweis oder einem Schadensprotokoll spezifiziert festzuhalten und dem Möbelspediteur spätestens am Tag nach der Ablieferung anzuzeigen
  • Äußerlich nicht erkennbare Beschädigungen oder Verluste, die der Absender erst beim Auspacken des Umzugsgutes feststellt, müssen dem Möbelspediteur innerhalb von 14 Tagen nach Ablieferung spezifiziert angezeigt werden
  • Pauschale Schadensanzeigen genügen in keinem Fall !!
  • Ansprüche wegen Überschreitung der Lieferfrist erlöschen, wenn der Empfänger dem Möbelspediteur die Überschreitung nicht innerhalb von 21 Tagen nach Ablieferung anzeigt
  • Wird eine Anzeige nach Ablieferung erstattet, muß sie - um den Anspruchsverlust zu verhindern - in jedem Fall in schriftlicher Form und innerhalb der vorgesehenen Fristen erfolgen. Die Übermittlung der Schadensanzeige kann auch mit Hilfe einer telekommunikativen Einrichtung erfolgen. Einer Unterschrift bedarf es nicht, wenn der Aussteller in anderer Weise erkennbar ist
  • Zur Wahrung der Fristen genügt die rechtzeitige Absendung

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